Fertigparkett Verlegung - die vollflächige Verklebung

Parkett, insbesondere Fertigparkett zu kleben zeigt diese Anleitung. Die Vorteile gegenüber der schwimmenden Verlegung von Fertigparkett liegen klar auf der Hand. Bei Fussbodenheizung sollte dieses Verlegeverfahren ohnehin bevorzugt werden, da der Wärmedurchleitwert deutlich niedriger liegt. Der Untergrund...muss in jedem Fall grundiert werden. Bleiben Sie möglichst bei allen benötigten Produkten bei der gleichen Marke. Grundierung - Spachtelung - Klebstoff. Die benötigten Stoffe für die vollfläche Verklebung müssen zwingend für Parkett geeignet sein, da diese Materialien einer besondern Qualität entsprechen müssen. Hier gilt in der Regel je teurer je besser in der Qualität. Im mittleren Preisbereich sind Sie meist auf der sicheren Seite. Die erhältlichen Produkte entsprechen dem Stand der Technik und sind dementsprechend umweltverträglich. Der Hersteller sollte Datenblätter zur Einsicht zu Verfügung stellen. Meist sind diese leicht einzusehen und umfangreich genug. Welche Grundierung sollte verwendet werden? Dispersionsgrundierung ist meist ausreichend. Die üblichen Estriche wie Zementestrich, Anhydridestrich, Trockenestrich lassen sich damit gut vorbehandeln. Selbstverständlich wird der Estrich vorher gereinigt und gründlich abgesaugt. Malerreste haben grundsätzlich nichts auf zu belegenden Untergründen zu suchen. Ein Anschliff ist in der Regel bei neuen Estrichen nicht erforderlich. (Bei Anhydritestrichen ist die Sinterschicht abzuschleifen, ein Anschliff genügt hier mitnichten). Die Anwendung der Grundierung erfolgt nach Herstellerangabe. Hier sei nochmals darauf hingewiesen: Die Verarbeitungshinweise der Hersteller sind penibelst genau einzuhalten. Nichts ist gegen ein gesundes Improvisationsgeschick einzuwenden, jedoch wäre diese bei der Fertigparkett-Verlegung unangebracht. Führen Sie alle Arbeiten niemals unter einer Raumtemperatur unter 10°C aus. Diese unverzichtbare Regel bei der Parkettverlegung ist leider nicht ausreichend bekannt, beachten Sie diese bitte. Es können erhebliche Mängel bis zum Totalschaden entstehen. Ebenso daß ein bereits verlegter Holzboden dauerhafte Kälte nicht verträgt und entsprechende Schäden aufweisen kann. Der Neubau möchte es lieber schön warm haben, es gibt gute Heizgeräte bei den Maschinenvermietern günstig auszuleihen. Muss mein Boden vorher gespachtelt werden ? Dies können Sie sich beantworten, nachdem der Boden mit einem Lineal der entsprechenden Länge (2m) auf Egalität geprüft wurde. Zwischen Oberfläche und Kante der Messschiene dürfen nicht mehr als 2-3 mm Zwischenraum sichtbar sein. Als DIN Norm gelten Toleranzen von 2mm pro Meter. Bei der Spachtelung des Bodens kommen ausschliesslich Produkte zur Anwendung , welche für "unter Parkett" geeignet sind. Die Stärke der Spachtelung beträgt mindestens 3mm. Selbstverlaufende Spachtelmasse hat einen Verbrauch in etwa von 1,5 kg / qm je 1mm Schichtdicke. Als Beispielrechnung für 40 qm: 1,5 x 40 x 3= 180kg Spachtelmasse. Ganz wichtig ist: Die Mischungsangabe seitens der Hersteller sind genauestens einzuhalten. Bei Abbindung und Trocknung sind die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck relevant. Mischen Sie immer nur einen Sackinhalt pro Arbeitsgang an. Ausschüttung des Behälters erfolgt auf einer Fläche von 3-5 qm. Verteilen Sie die selbstverlaufende Masse mittels eines Rakels (im Fachhandel erhältlich) nicht zu dünn und entlüften diese anschließend mittels einer Stachelwalze ( im Fachhandel erhältlich). Es sollte nach der Trockenzeit eine Feuchtemessung der Masse durchgeführt werden. Übrigens werden inzwischen auch für den Laien leicht zu bedienende elektronische Feuchtigkeitsmessgeräte im Fachhandel sowie beim Machinenverleih angeboten. Für größere Flächen Können Sie auch einen Pumwagen bestellen. Die fertige Mischung kann auch in höhere Etagen gepumpt werden. Nicht ganz billig, jedoch eine immense Arbeitserleichterung und Zeitersparnis.

Zum Klebstoff.

Verwenden Sie niemals einen Dispersionsklebstoff. Der ist zwar günstig jedoch vollkommen ungeeignet für die Parkettverlegung. Lassen Sie sich keineswegs von einem Verkäufer was anderes erzählen. Für Mehrschichtparkett ist ein SMP Klebstoff erste Wahl. Parkettkleber: Die elastische Aushärtung dieser Art von Klebern bietet einige Vorteile. Der Auftrag erfolgt mittels eines Zahnspachtels der Größe B11 oder B3. Herstellerangabe beachten. Der Verbrauch liegt bei mindestens 1kg/qm, sparsamer darf der Klebstoff nicht aufgetragen werden.Die geklebte Fertigparkettverlegung kann nach Anleitung auch der interessierte und handwerklich begabte Laie ausführen. Erfahrungen im Sägen und ein verantwortlicher Umgang mit elektrischen Sägen, sollte jedoch vorhanden sein. Empfehlenswert ist die Benutzung einer Kappsäge mit verstellbarer Schnittlänge und eine Tischkreissäge für die Längsschnitte. Bei speziellen Ecken kann auch die Stichsäge hilfreich sein. Diese können Sie auch als einziges Gerät verwenden. Dauert etwas länger. Kurzer Hinweis: Nur das scharfe Sägeblatt ermöglicht ein angenehmes Arbeiten. Wegen der Verletzungsgefahr sind stumpfe Sägeblätter auszuwechseln. Lagern Sie das gekaufte Parkett möglichst bei Raumtemperatur, niemals bei Frost in der Garage. Vor der Verlegung sollte das Holz aklimatisiert werden. Bei ungeraden Wänden z.B. im Altbau setzen Sie vor der Verlegung eine Grundlinie fest. Von dort aus wird Reihe nach Reihe verlegt. Von Vorteil ist es wenn das Parkett mit einem Fold- Down Click System ausgestattet ist. So können die Elemente dann einzeln "eingeklickt" werden. Tragen Sie den Klebstoff in einer Breite für 2 Parkettelemente auf, diese wurde vorher mit Bleistift auf dem Boden markiert. Das Reststück des letzten Parkettelements legt man vorne wieder an. Entgegen der schwimmenden Verlegung müssen Sie nicht mit einer Mindest-Versatzlänge arbeiten. Optisch sollte es jedoch passen. Beachtung ist insbesondere auch der Randabstand einzuhalten. Hier sollten mindestens 1cm, besser 1,5 cm gelassen werden. Die Breite der später zu montierenden Sockelleiste muß aber den Rand abdecken. Die bereits verlegten Reihen sollten mit Gewichten für die Dauer eines Tages beschwert werden. Diese Maßnahme erspart Ihnen später Hohlstellen im fertigen Parkettboden. Desweiteren haben Personen, auch Handwerker die noch schnell etwas erledigen wollen, nichts auf dem frisch verlegten Parkett zu suchen. Diese Unsitte hat in letzter Zeit um sich gegriffen. Die Trocknungszeit des Parkettklebstoffs ist zwingend einzuhalten. Gegebenenfalls sollte der fertige Parkettboden vor der eigentlichen Nutzung, insbesondere wenn noch weitere Arbeiten anstehen, mit geeignetem Abdeckmaterial, geschützt werden.

 

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